Mit „Kreativität und Technik“ ins Handwerk

Die Firma Stefan Volkmer weckt Interesse für eine Ausbildung im Handwerk

Team der Firma Volkmer

Die Fachkräfte- und Nachwuchssicherung wird für das Handwerk in den nächsten Jahren zu einer der wichtigsten Herausforderungen. Dies ist vor allem bedingt durch die demografische Entwicklung.

Die Firma Stefan Volkmer aus Rheine möchte junge Menschen für MINT-Berufe begeistern. Um das bestmöglich umsetzen zu können, hat sich das Unternehmen dem zdi-Netzwerk im Kreis Steinfurt angeschlossen.

Das in dritter Generation familiengeführte Handwerksunternehmen, welches in den 60er Jahren mit der Herstellung sakraler Geräte startete, ist heute ein Spezialist für Messing und Edelstahl. Das Unternehmen stellt aus diesen Metallen schöne Dinge wie kunstvolle Treppengeländer her und ist Zulieferer für den gehobenen Ladeninnenausbau. Die Produkte können zum Beispiel im Luxuskaufhaus Harrods in London sowie weltweit in den Hermès Läden bewundert werden.

Regelmäßige Teamrunden
Führung im Team wird bei Volkmer groß geschrieben. Geschäftsführer Stefan Volkmer und Ehefrau Melanie Volkmer pflegen den persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern. „Wir wissen, Teamarbeit macht uns gesund. In regelmäßigen Teamrunden entwickeln wir gemeinsam Ideen zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe“, so Stefan Volkmer.

Wichtig ist für das Unternehmen auch, eine fundierte Ausbildung zu gewährleisten. Volkmer bildet traditionell in den Handwerksberufen des Metallbildners und des Metallbauers aus und bietet Schüler- und Studentenpraktika sowie eine Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) an. Die Bewerbungen von Männern und Frauen sind unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund willkommen und eine fundierte fachliche und persönlichkeitsbildende Ausbildung soll gewährleistet werden. Eine dauerhafte Anstellung der Auszubildenden ist das Ziel.

Engagement in der Berufsorientierung
Wer bei Volkmer einen Beruf erlernt, muss handwerklich begabt und kreativ veranlagt sein. Nicht nur die Verarbeitung der Materialien ist wichtig, am Ende muss auch noch die Optik der Produkte top sein. Einen Einblick in Handwerksberufe möchte der Familienbetrieb schon Schülern und Schülerinnen geben. Im September konnten sich Achtklässler der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in Saerbeck bei einer vom zdi-Zentrum Kreis Steinfurt angebotenen Job-Rallye ausprobieren. Bei dieser Berufsorientierungs-veranstaltung stellte sich Volkmer neben weiteren Unternehmen mit seinem Ausbildungsangebot vor. Im Vordergrund stand vor allem das praktische Arbeiten. Die angehende Metallbildnermeisterin Melanie Kovacs und die Auszubildende Alena Hillman (Zweites Ausbildungsjahr zur Metallbildnerin) stellten gemeinsam mit den Schülern Rosenblätter aus Messing her.

Auch während einer sogenannten MINT-Kreuzfahrt bot Volkmer 16 Schülerinnen einen Einblick in den Betrieb. Fortbildungen für Lehrer mit fachlichem Input durch Meister bietet das Unternehmen ebenfalls an.

„Es ist uns wichtig, dass den jungen Menschen unser Berufsbild näher gebracht wird, denn gerade in unserem Ausbildungsberuf zeichnet sich über die nächsten Jahre ein Fachkräftemangel aufgrund des Generationswechsels an, deshalb sind für uns die besten Fachkräfte die, die man selbst ausbildet“, bekräftigt Melanie Volkmer. „Wir freuen uns über frühzeitige Kontakte zu Schülerinnen und Schüler aus unserer Region.“

Weitere Infos gibt es aufwww.facebook.com/Fa-Volkmer-Rheine333991889969127/info/?tab=page_info oder www.volkmer-messing.de .

Azubi Alena beim Punzieren eines Rosenblattes